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Bezirkswaldbrandübung und Flughelferweiterbildung im Tennengau

Am Samstag, den 16.09.2023 fand in der Gemeinde Scheffau am Tennengebirge / Bezirk Tennengau eine Flughelferweiterbildung mit anschließender Waldbrandübung statt.

Flughelfer aus den Bezirken Tennengau, Pongau, der Stadt Salzburg als auch der Berufsfeuerwehr Salzburg trainierten das Einweisen von Hubschraubern, die Entnahme von Löschwasser aus einem Faltbehälter, Bodenbefüllung von Löschwasserbehältern für die Flugbrandbekämpfung (SEMAT 3000), das Besteigen von Hubschraubern, Windenflüge und das Lastenmanagement an den unterschiedlichen Fluggeräten. In Zusammenarbeit mit den Flugtechnikern der unterschiedlichen Hubschrauber konnten wieder Erfahrungen gesammelt und das unbedingt notwendige Fachwissen im Bereich des Flugdienstes gefestigt werden.

Weiters bestand die Möglichkeit der Besichtigung und Festigung der Handhabung im Bereich der Waldbrandausrüstung. Im Speziellen beschäftigten sich die Flughelfer mit den Transportboxen, der Waldbrandhochdruckspritze, dem Fluglöschwasserbehälter SEMAT mit 3000 Liter Fassungsvermögen und zugehörigen Füllrohren, dem Faltbehälter, sowie dem Kerosintankfahrzeug des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg.

WALDBRANDÜBUNG

Übungsannahme:

Im Bereich Kuchlberg auf einer Seehöhe von etwa 1.550 Metern entdeckten aufmerksame Jäger eine Rauchentwicklung im Bodenbereich von Latschenkiefern. Bei genauerer Nachschau wurde auch Feuerschein wahrgenommen. Ein Notruf wurde abgesetzt.

Übung (fiktive Darstellung):

Seitens der LAWZ Salzburg wurde die zuständige Freiwillige Feuerwehr Scheffau mit Sirene alarmiert .Da bereits bei der Ausfahrt der ersten Einsatzfahrzeuge unter der Leitung von Ortsfeuerwehrkommandant Oberbrandinspektor Ulrich Strubreiter bekannt war, dass sich der Brandherd im alpinen Gelände befindet, wurde der Entschluss gefasst, das Pechlgut (ein landwirtschaftlicher Betrieb mit guter Sicht zum Brandobjekt) anzufahren. Nach der ersten Lageerkundung am Boden wurde ein Hubschrauber des Bundesministerium für Inneres (Polizei – Libelle Salzburg) angefordert. Die Lageerkundung aus der Luft ergab einen ausgedehnten Brand im Bereich eines Latschenfeldes. Aufkommender Wind und daraus resultierender Funkenflug führen zu einer raschen Brandausbreitung. Die umliegenden Feuerwehren werden alarmiert. Das Österreichische Bundesheer (Luftunterstützung) ,die Feuerwehr Kuchl mit der Bezirkswaldbrandausrüstung und das Landesfeuerwehrkommando Salzburg mit Waldbrandausrüstung und Kerosintankfahrzeug werden angefordert.

Insgesamt 17 Flughelfer (Landeplatz Tal und Landeplatz Berg), vier Hubschrauber sowie unzählige Feuerwehrkräfte bekämpften die Flammen am Berg. Im Zuge der Arbeiten stürzte ein Feuerwehrmann über unwegsames Gelände ab. Der FLIR-Hubschrauber (mit Thermografiekamera) des Bundesministerium für Inneres wurde angefordert, um die Suche nach der verletzten Person zu unterstützen und zu beschleunigen. Nach kurzer Zeit wurde die Person ausfindig gemacht. Bodentruppen und ein auf den Berg verbrachter Arzt konnten eine rasche Rettung und Versorgung in die Wege leiten.

Während der Rettungsmaßnahmen wurden parallel, Löschwasserflüge durchgeführt. Als Wasserentnahmestelle und Wasserbezugsstelle diente einerseits, der nur wenige Kilometer entfernte Haarbergsee, wo ein direktes Eintauchen des jeweiligen Löschbehälters durch die Hubschrauberbesatzung möglich war und am Landeplatz Tal, eine Löschwasseraufnahme aus einem Faltbehälter (Bambi Bucket) oder über Befüllung mit B – Füllrohren (SEMAT).

In den Abendstunden konnte „Brand unter Kontrolle“ und schlussendlich „Brand aus“ gemeldet werden.

Neben dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Tennengau OBR Markus Kronreif MBA MSD MA, der selbst als Flughelfer fungierte, waren auch der zuständige Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Rupert Unterwurzacher sowie der Militärkommandant aus Salzburg Brigadier Peter Schinnerl und Bezirkshauptfrau Stellvertreter Ulrike Dengg bei der Übung anwesend.

Ein Dank gilt der Landwirtsfamilie des Pechlgutes, für die Zuverfügungstellung der notwendigen Flächen, allen Grundbesitzern und der Bergrettung für die Unterstützung am Berg. (Entzünden des Übungsfeuers / Herstellen der Rauchentwicklung) und der Gemeinde Scheffau für die Bereitstellung der Verpflegung.

Übungen wie diese erfordern umfassende Vorbereitungsarbeiten. Ein Dank gilt der Feuerwehr Scheffau, besonders OFK OBI Ulrich Strubreiter, OFK Stv. Scheffau BI Bernhofer Blasius, OBM Christian Barth mit Team sowie dem Einsatzabschnittskommandanten Flugdienst BI Richard Russegger aus Kuchl.

Übungsdaten:

Scheffau:
Mannschaftsstärke 40 / Fahrzeuge: Tank, Rüstlösch, Pumpe und Bus Scheffau
Abtenau LZ Voglau:
Mannschaftsstärke 10 / Fahrzeuge: Pumpe 1 und Pumpe 2 Voglau
Golling:
Mannschaftsstärke: 24 / Fahrzeuge: Tank 2, Pumpe und Bus Golling
Kuchl
Mannschaftsstärke: 5 / Fahrzeuge: Tank Kuchl mit Waldbrandanhänger Tennengau
Oberalm
Mannschaftsstärke 8 / Fahrzeuge: Kommando Tennengau und Bus Oberalm
Landesfeuerwehrkommando Salzburg:
Mannschaftstärke 4 / Fahrzeuge: Kerosin, Last 6 und Bus 2 Schule mit Semat
Flughelfer:
Mannschaftsstärke 17
Rotes Kreuz / Sanitätsdienst
Mannschaftsstärke 5 / 2 Fahrzeuge
Bergrettung:
Mannschaftsstärke 2 / 1 Fahrzeug
Österreichisches Bundesheer:
Mannschaftsstärke 15 / 1 Fahrzeug und 2 Hubschrauber (Black Hawk S70 und Agusta Bell 212)
Polizei / Bundesministerium für Inneres:
Mannschaftsstärke 6 / 2 Hubschrauber (Airbus Helicopters EC135 P2+, Airbus Helicopters AS 350 B1)
Einsatzabschnittskommandant Flugdienst: BI Richard Russegger
Gesamtübungsleiter: OFK Scheffau OBI Ulrich Strubreiter

Text und Bilder: OBM Pasquale Ascione (LFKdo. Salzburg)




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