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EU MODEX SIBIU 2022 – Übungsverlauf

ACHTUNG: Hiermit wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um Übungstätigkeiten und kein reales Schadensereignis handelt.

Übungsannahme:

Durch den kontinuierlichen Anstieg der Wasserstände überschwemmten die Hauptflüsse der Region viele Städte und Dörfer. Insbesondere im Landkreis CIBINUM zwischen den Gemeinden Arpasu de Jos, Porumbacu de Jos, Avrig und Racovita – wurden alle Stadtteile neben dem Fluss Olt überflutet.

Viele andere Kleinstädte und Dörfer entlang der Hauptflüsse wurden überflutet; Die überschwemmten bewohnten Gebiete liegen an den Nebenflüssen der Flüsse, die fast alle Dörfer in Mitleidenschaft gezogen haben.

Aufgrund der kritischen Situation haben die lokalen Behörden der Bevölkerung Hilfe geleistet, die Evakuierung der Menschen fortgesetzt und sie mit Komfortartikeln und lebenswichtigen Gütern versorgt. Lokale Behörden haben auch versucht, die Kontakte zu den isolierten Gemeinden wiederherzustellen.

Medien berichten, dass kritische Infrastrukturen wie Stromnetze, Eisenbahnen, Kommunikationsknoten/-leitungen, Brücken und Straßen stark betroffen sind. Die Kommunikation ist spärlich und hauptsächlich auf den Einsatz der Hilfsnationalmannschaften beschränkt. Aufgrund dieser Tatsachen wurde Hilfe aus anderen Staaten angefordert.

HCP Austria mit 45 Einsatzkräfte, darunter zwei Sanitäter wurde mobilisiert. Im Konvoi wurde die Fahrt über die Westautobahn nach Ungarn, mit geplanten Nachtstopp in Sebes bis Sibiu durchgeführt. Die Ankunft im Einsatzgebiet fand am 13.10.2022 gegen 10:00 Uhr statt. (Details betreffend Mobilmachung und Abfahrt sind dem vorangegangenen Bericht zu entnehmen)

Probleme am Einsatzort und in der Base of Operation

Jüngste politische Meinungsverschiedenheiten zwischen den wichtigsten politischen Parteien, Unruhen und Demonstrationen, mögliche Angriffe auf Einsatzkräfte, Medienvertreter und Kamerateams die Absperrungen missachten, Taschendiebstähle und der Anstieg der COVID-19-Fälle sowie schlechte Investitionen in die Infrastruktur verzögern die vor Ort geplanten Hilfeleistungen.

Haupttätigkeiten der Einsatzkräfte

Um einsatzfähig bleiben zu können war die Einrichtung der Base of Operation (Lager) vor Einsatzbeginn erforderlich. Lageerkundungen vor Ort waren wesentliche Bestandteile für Abstimmungen und den Informationsaustausch zwischen den Führungskräften der unterschiedlichen Module. in der LEMA. (Lokale Notfallmanagement Behörde) Bei einem Staudamm am Fluss Olt kam es aufgrund der Regenfälle zu hohen Belastungen an der Staumauer. Mehrere Teams unterschiedlicher Nationen wurden eingesetzt, um mit den Pumpen den anstehenden Wasserdruck am Damm durch Verringerung der Wassermenge reduzieren zu können. Sämtliche Arbeiten werden im Zwei – Schichtbetrieb durchgeführt. Enge Zusammenarbeit erfolgte im Bereich Arpasu mit den deutschen Kräften (HCP THW). Die gemeinsame höchste Wasserförderungskapazität betrug 18.000 Liter pro Minute. Weiters wurden die Salzburger Kräfte von HCP Bulgarien HCP Deutschland, HCP Rumänien HCP Moldawien, FRB Rumänien FRB Austria bei der Bewältigung aller übertragenen Befehle unterstützt. Am 15.10.2022 wurden noch weitere Arbeiten in der Region Gura Raului durchgeführt. Während dieser Arbeiten unterstützte HCP Austria die örtlichen Einsatzkrägte bei der Rettung von Personen nach einem schweren Verkehrsunfall.

Fazit

Übungen und Einsätze des Internationalen Katastrophenhilfszuges des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg, sind keinesfalls, ohne diese zu schmälern, mit der Einsatztätigkeit hier in Salzburg zu vergleichen. Wie bereits oben erwähnt, kann es zu jedem Zeitpunkt zu ungeplanten Problemen oder auch technischen Defekten kommen. Die Einsatzkräfte „leben“ über eine längere Dauer in einer Zeltstadt, weit von der Heimat entfernt. Die Infrastruktur vor Ort entspricht nicht den österreichischen Standards. Oft kommt es zu sprachlichen Barrieren. Die Zusammenarbeit mit eingesetzten Teams aus anderen Nationen erfolgte trotzdem problemlos. Übungen wie diese, erhöhen und stärken die Schlagkraft und Routine.

Übungsende:

Heute am späten Nachmittag wurde das Übungsende verkündet. Herausfordernde Übungsaufgaben wurden professionell gemeistert. Es kam zu keinen Personenschäden / Verletzungen. Die örtlichen Einsatzkräfte, wie auch die Bevölkerung bedankte sich bei allen eingesetzten Kräften. Nach dem Rückbau der BoO, der Versorgung der eingesetzten Geräte und der Mobilmachung für die Rückfahrt nach Salzburg findet eine Abschlussveranstaltung im Stadtzentrum statt. Die Ankunft in Salzburg ist am Sonntagabend 16.10.2022 gegen 19:00 geplant.

Text: BM Pasquale Ascione (LFKdo. Salzburg)

Informationen und Bildmaterial durch Einsatzkräfte vor Ort und Apell Euromodex



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