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Alarmstufe 4 in Großarl: 40 Tiere und Stallgebäude bei Großbrand gerettet

Samstag gegen 19:00 Uhr bemerkte ein Landwirt in Großarl einen Feuerschein in einem Nebengebäude, in dem sich eine Heizungsanlage mit Hackschnitzellager befand. Als er Nachschau hielt schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl. Der Landwirt alarmierte daraufhin sofort die Einsatzkräfte.
Das betroffene Gebäude war über ein Dach baulich mit einem angrenzenden Stall verbunden in dem sich rund 40 Tiere – jeweils etwa 20 Rinder und Schweine – befanden.

Aufgrund der Lage ließ der Einsatzleiter der Feuerwehr Großarl sofort nach dem Ausrücken auf Alarmstufe 3 und in weiterer Folge auf Alarmstufe 4 erhöhen, wodurch die Feuerwehren Hüttschlag, St. Johann und Schwarzach sowie das Bezirksfeuerwehrkommando alarmiert wurden.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude in Vollbrand, das Feuer drohte auf den Stall überzugreifen.

Dieser Übergriff konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren gerade noch verhindert werden. Mehrere Atemschutztrupps schützten den Stall mit massivem Wassereinsatz vor den Flammen. Dabei kam zugute, dass die Wasserversorgung durch einen angrenzenden Bach rasch sichergestellt werden konnte.
Gleichzeitig konnten die Besitzer des Hofs alle Tiere unverletzt ins Freie evakuieren.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Wasserversorgung durch drei Saugstellen sichergestellt. Der Brand wurde von allen Seiten und – mit Unterstützung der Hubrettungsbühne St. Johann – von oben bekämpft. Mehrere Atemschutztrupps gingen in das Gebäude vor.

Außerdem musste das im Stallgebäude gelagerte Heu auf Glutnester untersucht werden, da dieses teilweise an der dem Brandobjekt angrenzenden Mauer gelagert war. Wegen des Feuers war im Gebäude jedoch die Stromversorgung ausgefallen, wodurch auch der Heukran ohne Funktion war. Die Stromversorgung wurde mit dem Notstromaggregat der Feuerwehr Großarl wiederhergestellt. In weitere Folge konnte der Heukran in Betrieb genommen und das Heu umgeschichtet und kontrolliert werden.

Nach gut zwei Stunden konnte „Brand unter Kontrolle“ gemeldet werden. In weitere Folge wurden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Die Feuerwehr Großarl richtete eine Brandwache für die Nacht ein.

Weder Menschen noch Tiere kamen bei dem Brand zu Schaden.

Text und Bilder:
VI Stefan Hafner
www.ff-pongau.eu



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