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Schwerer Verkehrsunfall mit 10 verletzten Personen

Am 20. Juni 2021 lenkte ein 55-jähriger ungarischer Staatsbürger gegen 14.42 Uhr einen Kleinbus auf der A1 Westautobahn in Fahrtrichtung München. Im Fahrzeug befanden sich sieben Fahrgäste. Im Gemeindegebiet von Eugendorf übersah er einen durch eine Baustelle bedingten Stau. Trotz eines Ausweichmanövers konnte er einen Anprall auf den fast zum Stillstand gekommenen PKW eines 26-jährigen Österreichers nicht mehr verhindern. In weiterer Folge prallte er auf ein weiteres zum Stillstand gekommenes Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralles wurde dieses Fahrzeug auf einen davorstehenden PKW aufgeschoben, welcher wiederum auf einen stehenden PKW prallte.

Beim Eintreffen der alarmierten FF Eugendorf waren bereits alle Personen aus den Fahrzeugen befreit, Ersthelfer betreuten gemeinsam mit dem bereits anwesenden Fahrzeug des Roten Kreuzes die Verletzten.
Vom Einsatzleiter der FF Eugendorf wurde aufgrund des massiven Anfalls von Verletzten sofort eine Vollsperrung der A1 veranlasst. Für die Betreuung der verunfallten Personen wurde das Schnelleinsatzzelt, ein Sichtschutz sowie Brandschutz aufgebaut. Die Ersthelfer der FF Eugendorf unterstützten das Rote Kreuz bei der Versorgung der Verletzten. Für eine Schrecksekunde sorgte eine nachträglich explodierende und herausgeschleuderte Luftfederung aus einem der Autos.

Die schwerverletzte Person konnte bereits nach kurzer Zeit mit dem unmittelbar beim Unfallort gelandeten Notarzthubschrauber ins UKH transportiert werden. Aufgrund der hohen Temperaturen – es wurden an der Unfallstelle 33°C gemessen – und der langen Dauer des Einsatzes wurden alle eingesetzten Kräfte durch das nachalarmierte MTF mit Getränken versorgt.
Zum Abtransport aller Verletzten waren in Summe 6 RK-Fahrzeuge notwendig, die unverletzt gebliebenen Personen wurden aufgrund der teilweisen Totalschäden an den Fahrzeugen von Bus Eugendorf in die Stadt Salzburg transportiert.

Zusätzlich mussten auch noch 2 unverletzt gebliebene Katzen aus einem der beschädigten Fahrzeuge gerettet werden.
Da die Personen nur teilweise deutsch bzw. englisch sprachen gestaltete sie die Verständigung sowie die Aufnahme des Unfallherganges schwierig und zeitaufwändig. Mit vom Dach des RLF aufgenommenen Fotos konnte die Polizei bei der Sachverhaltsdarstellung unterstützt werden.

Nach Unterstützung der Abschlepp- und Reinigungsarbeiten sowie dem Binden von ausgelaufenen Betriebsstoffen konnten alle Fahrzeuge der FF Eugendorf gegen 16:30 wieder einrücken und anschließend die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

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Eingesetzte Kräfte:

  • FF-Eugendorf mit 5 Fahrzeugen und 21 Kräften
    Einsatzleiter: OVI Guido Harucksteiner
  • Rotes Kreuz mit 6 Fahrzeugen und 17 Kräften
  • Christophorus 6
  • Polizei mit 5 Fahrzeugen und 8 Kräften
  • Gesamtbilanz:
    5 Fahrzeuge in Unfall verwickelt; 1 Schwerverletzter, 9 Leichtverletzte und insgesamt 12 beteiligte Personen

Text & Bilder: Freiwillige Feuerwehr Eugendorf




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