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Aktuelles

Waldbrandübung in Koppl

Am 25. September 2021 führte der Landesfeuerwehrverband Salzburg (LFV Salzburg), Bezirk Flachgau eine großangelegte Waldbrandübung durch. Übungsannahme war ein Waldbrand im Bereich Nockstein / Nocksteingraben auf dem Gemeindegebiet von Koppl (Flachgau). Ein Waldarbeiter meldete über den Notruf 122 einen Flächenbrand, welcher sich hangaufwärts ausbreitete.
Die Freiwillige Feuerwehr Koppl wird alarmiert. Der Einsatzleiter erkennt das Ausmaß des Brandes und veranlasst eine Nachalarmierung weitere Kräfte aus den Nachbargemeinden – darunter auch das Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Salzburg. Zudem wird der Hubschrauber des Innenministeriums angefordert, um Erkundungsflüge durchführen zu können. Diese Erkundungsflüge ergeben, dass weitere Hubschrauber des Bundesheeres für Löscharbeiten aus der Luft erforderlich sind. Um die Hubschrauber betankten zu können, wird auch das neue Kerosinfahrzeug des LFV Salzburg zum Einsatz alarmiert. Auch die speziellen Waldbrandgerätschaften des LFV Salzburg, welche für den Flachgau in Koppl und in der Landesfeuerwehrschule stationiert sind, kommen zum Einsatz. Im Rotationsprinzip wird Personal und Material zur Einsatzstelle geflogen – für die Piloten und Flughelfer eine Herausforderung, da sich die Einsatzstelle in sehr unwegsamen und steilem Gelände befindet. Nachdem alle Gerätschaften in Stellung gebracht wurden, beginnen die Wasserflüge, um die Wasserbehälter an der Einsatzelle „Berg“ mit Löschwasser zu versorgen.

Anschließend wird der Brand vom Boden aus bekämpft. Nach gut vier Stunden kann „Brand aus“ gemeldet werden.
Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Klaus Lugstein sagte nach der Übung: „Die Übung ist gut verlaufen, wir haben alle unsere Übungsziele erreicht. Kleine Verbesserungsvorschläge werden bei einer Übungsnachbesprechung evaluiert. Die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer, dem BM.I und dem Rotem Kreuz war hervorragend.“
Bezirkshauptfrau Dr. Karin Gföllner, Kat.-Referent der BH Flachgau Ing. Michael Walder und der Bürgermeister der Gemeinde Koppl Rupert Reischl machten sich ebenfalls vor Ort ein Bild von der Lage.
Insgesamt nahmen
 139 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bundesheer und Rotem Kreuz Feuerwehrmänner und Frauen
 mit 24 Fahrzeugen
 und ein Hubschrauber des Innenministeriums und einer des Bundesheeres an der Übung teil.
Es wurden
 13 Transportflüge mit Material bergwärts
 15 Rotationsflüge mit Löschwasser
 15 Flüge mit Personal mittels Tau bzw. Winde
 4 Erkundungsflüge durchgeführt
 2 Kilometer Schläuche wurden verlegt
 Es wurde auf 7 Sprechgruppen bzw. Funkkanälen gefunkt
 Am Vormittag vor der Übung wurden 17 Flughelfer ausgebildet



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