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Alarmstufe 2: Geräteschuppen in Pfarrwerfen niedergebrannt

Sonntag Abend brannte im Pfarrwerfener Ortsteil Schlaming ein hölzerner Geräteschuppen.
Aufgrund der vom Notrufer beschriebenen hohen Brandintensität löste die Landesalarm- und Warnzentrale sofort Alarmstufe 2 aus.
Dadurch wurde neben der ortszuständigen Feuerwehr Pfarrwerfen auch die räumlich nahe gelegene Feuerwehr Werfen alarmiert
und zahlreiche Einsatzkräfte waren innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort.

Die Feuerwehr Werfen traf zuerst beim Brandobjekt ein. Der Schuppen stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand.
Ein Kamerad der Feuerwehr Werfen konnte gerade noch eine Gasflasche von der Terrasse bergen, deren angeschlossener Schlauch bereits Feuer gefangen hatte.

Die beiden Feuerwehren begannen sofort mit einem umfassenden Außenangriff unter schwerem Atemschutz.
Insgesamt waren sechs Hochdruck- und C-Rohre im Einsatz.
Die Wasserversorgung wurde über zwei Saugstellen sichergestellt, die an einem Bach in unmittelbarer Nähe zum Brandobjekt errichtet wurden.

Da sich die Einsatzstelle direkt unter der Autobahnbrücke befand, zog der Brandrauch auch auf die A 10.
Der Einsatzleiter informierte deshalb auch die ASFINAG, die daraufhin einen Traffic-Manager schickte, um die Situation auf der Autobahn zu überwachen.

Durch den intensiven Einsatz der Feuerwehren konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Der Geräteschuppen wurde aber ein Raub der Flammen. Um alle Glutnester ablöschen zu können, wurden die Reste des Gebäudes abgerissen.

Die Feuerwehren Pfarrwerfen und Werfen standen mit insgesamt 60 Mitgliedern und fünf Fahrzeugen rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte
Feuerwehr Pfarrwerfen mit 34 Mitgliedern und 3 Fahrzeugen
Feuerwehr Werfen mit 26 Mitgliedern und 5 Fahrzeugen
Abschnittsfeuerwehrkommandant 2 Pongau
Gesamteinsatzleiter: HBI Daniel Lienbacher, Feuerwehr Werfen

Weitere Einsatzkräfte
Rotes Kreuz
Polizei
ASFINAG

Bildquelle: VI Stefan Hafner
Autor: VI Stefan Hafner (LAWZ-Mb)

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