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Alarmstufe 3 bei Großbrand in Tenneck

Am 14. Mai wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 15:00 Uhr zu einem Brand eines freistehenden Wohnhauses in der Gemeinde Werfen im Ortsteil Tenneck alarmiert. Bereits während der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sowie offener Feuerschein im Bereich des Dachstuhls sichtbar. Aufgrund der Lage und der raschen Brandausbreitung wurde durch die Einsatzleitung noch auf der Anfahrt Alarmstufe 2 ausgelöst. Wenig später musste der Einsatz aufgrund der Brandausbreitung auf Alarmstufe 3 erhöht werden.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Wintergarten und ein Holzstoß in voller Ausdehnung. Der Brand hatte bereits auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergegriffen. Das Feuer breitete sich unterhalb der Dachhaut in kurzer Zeit auf die gesamte Dachfläche aus. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches keine Personen im Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehren leiteten umgehend einen umfassenden Außen- und Innenangriff unter schwerem Atemschutz ein. Insgesamt standen acht Atemschutztrupps im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Durch den schnellen und koordinierten Löschangriff konnte ein Übergreifen auf die umliegenden Nebengebäude verhindert werden. Diese konnten geschützt werden, sodass sich der Brand ausschließlich auf das betroffene Wohnhaus beschränkte.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Dach großflächig geöffnet, um versteckte Glutnester aufzuspüren und die letzten Brandherde gezielt ablöschen zu können. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei auch durch die Drohne Pongau, welche zur Lageerkundung und Kontrolle des Dachbereiches eingesetzt wurde.

Im Einsatz standen rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Werfen, Pfarrwerfen und Bischofshofen. Zusätzlich wurden das Einsatzleitfahrzeug sowie das Atemschutzfahrzeug zur Unterstützung an die Einsatzstelle beordert. Ebenfalls vor Ort waren das Rote Kreuz zur sanitätsdienstlichen Absicherung der Einsatzkräfte sowie die Polizei, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat und die Verkehrsregelung im Einsatzbereich unterstützte. Vorteilhaft für den Einsatz zeigte sich auch das neue Großtanklöschfahrzeug (GTLF) aus Bischofshofen, welches durch eine Relaisleitung aus dem Blühbach gespeist wurde und als Pufferspeicher diente.

Der Brand konnte schließlich am frühen Abend unter Kontrolle gebracht werden. Die Dachhaut wurde danach mit einem Kran entfernt, um den Brand entgültig löschen zu können.

Bildquelle: OVI Martin Klässner
Autor: VI Stefan Hafner

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