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LKW-Brand im Brentenbergtunnel (A10)

Am Freitag, dem 9. Jänner 2026, kam es gegen 18:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Brentenbergtunnel auf der A10 (Tauernautobahn). Ein Sattelschlepper geriet im Bereich des Tunnelportals gegen die bauliche Fahrbahnbegrenzung der Lawinenverbauung und kollidierte in weiterer Folge mit der linken Seite des Tunnelportals.

Durch den Aufprall geriet der LKW samt Ladung – bestehend aus leerem Verpackungsmaterial – in Brand. Die Wucht des Unfalls führte dazu, dass die ins Rutschen geratene Ladung das Führerhaus von der Zugmaschine trennte und dieses stark deformiert wurde.

Der Lenker konnte sich selbständig aus dem Führerhaus befreien und flüchtete in die Tunnelröhre. Nach rund 50 Metern brach die Person zusammen. Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Fahrer rasch lokalisieren, über eine Querverbindung aus dem Tunnel retten und dem Roten Kreuz zur weiteren medizinischen Versorgung an das Rote Kreuz übergeben. Zur Schwere der Verletzungen liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

Der LKW stand innerhalb weniger Minuten in Vollbrand und brannte vollständig aus. Aufgrund der hohen Hitzeentwicklung kam es zu erheblichen Schäden im Tunnelbereich. Die eingesetzten Feuerwehren aus Werfen, Pfarrwerfen, Golling und Bischofshofen konnten die Brandausbreitung rasch unter Kontrolle bringen. Um 19:30 Uhr wurde „Brand aus“ gegeben.

Die erst kürzlich renovierte Tunnelkette entspricht dem aktuellen Stand der Technik und wurde erst im vergangenen Jahr ausgiebig durch die Feuerwehren beübt. Dies ermöglichte einen zielgerichteten sowie effizienten Einsatz. Trotz des raschen Eingreifens konnten massive Schäden am Bauwerk nicht verhindert werden. Da sich der Brandherd im Bereich des Tunnelportals befand, konnten alle im Tunnel befindlichen Fahrzeuge die Röhre in Fahrtrichtung regulär verlassen.

Für die Dauer des Einsatzes war die A10 in beiden Fahrtrichtungen von 18:00 bis 23:00 Uhr vollständig gesperrt. Die Bergungsarbeiten des ausgebrannten LKWs dauerten bis in die späten Nachtstunden an. Wann die Richtungsfahrbahn Salzburg wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, ist derzeit noch unklar.

Die Feuerwehr stand mit insgesamt 110 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden diese durch das Rote Kreuz mit 15 Einsatzkräften, 6 Fahrzeugen sowie 3 Notärzten. Die Exekutive sowie die ASFINAG führten umfangreiche Absperrmaßnahmen durch und koordinierten die Verkehrslenkung.

Bildquelle: OVI Martin Klässner - Bezirkssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit Pongau
Autor: OVI Martin Klässner - Bezirkssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit Pongau

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