Aktuelles
Schwerer Verkehrsunfall in Krispl, L209
Am Samstagnachmittag, den 6. September 2025, wurde die Feuerwehr Krispl zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Ortsteil Strub im Gemeindegebiet Krispl alarmiert.
Ein Fahrzeug war aus bislang ungeklärter Ursache von der L209 Krispler Landesstraße abgekommen und rund 30 Meter in ein steil abfallendes, felsdurchsetztes Waldstück gestürzt, ehe es knapp vor dem Mörtlbach zum Stillstand kam.
Zufällig vorbeikommende PKW-Lenker entdeckten ungewöhnliche Fahrspuren und wurden bei genauerer Nachschau auf das abgestürzte Fahrzeug aufmerksam. Sie alarmierten umgehend die Einsatzkräfte.
Binnen kürzester Zeit rückte die Feuerwehr Krispl mit vier Fahrzeugen zum Einsatzort aus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr, unter der Einsatzleitung von Ortsfeuerwehrkommandant OBI Manfred Ziller, wurde festgestellt, dass sich eine schwer verletzte und nicht mehr ansprechbare Person im Fahrzeug befand. Sofort wurde mit der Menschenrettung begonnen und parallel dazu Reanimationsmaßnahmen eingeleitet.
Kurz darauf traf der Notarzthubschrauber Christophorus 14 am Unfallort ein. Trotz intensiver medizinischer Versorgung durch das Notarztteam konnten die Reanimationsversuche leider nicht erfolgreich abgeschlossen werden – die Person verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Bergung des Verstorbenen gestaltete sich aufgrund des schwer zugänglichen Geländes aufwendig und wurde von der Feuerwehr Krispl in enger Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt.
Im Anschluss wurde das schwer beschädigte Fahrzeug mithilfe einer Seilwinde geborgen und dem Abschleppdienst übergeben. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die L209 durch die Polizei wieder für den Verkehr freigegeben werden.
EINSATZDATEN:
Feuerwehr Krispl mit 4 Fahrzeugen und 35 Mann
Feuerwehr Adnet 1 Fahrzeug (Straßensperre Höhenwart / Gemeinde Adnet
Rotes Kreuz
Notarzthubschrauber C14
Polizei
Spurensicherung der Polizei
AFK-1 Tennengau BR Wolfgang Gimpl
Einsatzleiter: Ortsfeuerwehrkommandant OBI Manfred Ziller
Detail am Rande:
Einen Tag zuvor wurde 200m entfernt eine Übung mit dem fast gleichen Szenario beübt.





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