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Waldbrand in Großarl

Am späten Samstagabend, wurde die Feuerwehr Großarl gegen 22:30 Uhr zu einem Waldbrand in schwer zugänglichem Gelände alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Baum in unwegsamem, alpinem Gelände in Flammen. Aufgrund der geografischen Gegebenheiten war eine direkte Brandbekämpfung vom Boden aus nicht möglich.

Zur ersten Lageerkundung wurde unmittelbar die Drohne der Feuerwehr eingesetzt, um sich aus der Luft ein Bild der Situation zu verschaffen. Währenddessen versuchten Einsatzkräfte am Boden zur Brandstelle vorzudringen. Der Versuch musste jedoch aufgrund der extremen Geländebeschaffenheit abgebrochen werden. Der Einsatz wurde in der Nacht unterbrochen, da weitere Luftaufklärung bei Dunkelheit nicht durchführbar war. In der Nacht wurde durch den Einsatzleiter Abschnittsfeuerwehrkommandant Josef Prommegger bereits 1 Hubschrauber der Polizei angefordert sowie eine Vorinformation für einen weiteren Hubschrauber dem Österreichischem Bundesheer übermittelt. Weiterhin wurden die Feuerwehren Großarl, Hüttschlag, St. Johann i. Pg. sowie der Landesfeuerwehrverband über den folgenden Einsatz informiert.

Bereits in den frühen Morgenstunden des 06.07.2025, um 06:30 Uhr, startete die Feuerwehr einen weiteren Drohnenflug zur detaillierten Lageerkundung. Daraufhin wurde der Polizeihubschrauber „Libelle“ angefordert, der mehrere gezielte Löschwasserabwürfe durchführte. Insgesamt wurden 18 Rotationsflüge mit Wasser, 7 Personentransporte und 2 Erkundungsflüge vorgenommen. Dank der schnellen Koordination aus der Luft konnte der Brand im Laufe des Vormittags eingedämmt und schließlich vollständig gelöscht werden.

Für notwendige Nachlöscharbeiten wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr per Hubschrauber zum Einsatzort geflogen. Gerade bei Waldbränden ist es entscheidend, auch das Erdreich und die Wurzelschichten zu kontrollieren, um eine unbemerkte Weiterverbreitung zu verhindern. Diese schweißtreibende Arbeit kann nur vom Boden aus erfolgen und erfordert insbesondere in dem steilen und unwegsamen Glände besondere Vorsicht und Fachkenntnis.

Durch das rasche und professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf größere Waldflächen verhindert und der Brand auf die Ausbruchsstelle begrenzt werden. Der Vorfall zeigt eindrücklich, wie essenziell ein schneller, gezielter und koordinierter Feuerwehreinsatz – insbesondere bei Waldbränden – ist.

Im Einsatz standen insgesamt rund 70 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen der Feuerwehren Großarl, Hüttschlag, und St. Johann i. Pg. sowie ein Polizeihubschrauber.

Vor dem Waldbrand wurde die Gemeinde Großarl von einer massiven Gewitterfront getroffen. Im Zuge der Überschwemmungen musste die Feuerwehr Großarl am 05.07.2025 insgesamt 10 Einsatzstellen abarbeiten, der Waldbrand am Abend schloss diese Einsatzserie ab.

Bildquelle: Martin Klässner
Autor: Martin Klässner

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