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Wohnhausbrand in Köstendorf – Alarmstufe 4

Am 22.01.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Köstendorf um 16:36 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert. Laut Alarmmeldung handelte es sich um einen „Brand Wohnhaus, 1. Obergeschoß“ in der Ortschaft Weng / Wengerstraße. Seitens der Einsatzzentrale wurde umgehend auf Alarmstufe 2 erhöht.

Bereits während der Anfahrt konnte festgestellt werden, dass sich der Brand im obersten Geschoß sowie im Dachgeschoß ausgebreitet hatte. In weiterer Folge wurde die Alarmierung lageabhängig auf Alarmstufe 4 erhöht.

Beim Eintreffen am Einsatzort wurde bekannt, dass sich keine Personen im Gebäude befanden. Daraufhin wurde ein umfassender Außenlöschangriff eingeleitet. Beim Brandobjekt handelt es sich um ein älteres Wohn- und Betriebsgebäude innerhalb einer größeren Betriebsanlage. Aufgrund der hölzernen Zwischendecken konnte sich der Brand von den oberen Geschoßen teilweise bis ins Erdgeschoß ausbreiten.

Eine wesentliche Unterstützung stellten die beiden Drehleitern der Feuerwehren Straßwalchen und Seekirchen dar. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehrdrohne samt Wärmebildkamera konnte der Brand gezielt von oben bekämpft werden.

Zusätzlich musste die Stromversorgung, die durch das betroffene Gebäude führte, aufrechterhalten werden, um einen Ausfall der zentralen Heizungsanlage des gesamten Betriebsgeländes zu verhindern. Aufgrund der starken Minustemperaturen wären massive Folgeschäden zu erwarten gewesen. Durch das Fachwissen eines anwesenden betrauten Elektrikers konnte dies verhindert werden. Diese Aufgabe wurde von der FF Neumarkt erfolgreich umgesetzt.

Da der Eisbach direkt durch das Betriebsgelände verläuft, konnte die Löschwasserversorgung mittels sieben eingesetzter Tragkraftspritzen sichergestellt werden. Der Brand wurde unter Kontrolle gebracht, und am Abend konnte schließlich „Brandaus“ gegeben werden.

Eine zusätzliche Herausforderung stellte die Außentemperatur von rund –10 °C dar.

Nach einer kurzen Pause mit bereitgestellter Stärkung in einer Betriebshalle bekämpfte ein Atemschutztrupp verbliebene Glutnester. Anschließend wurde das Brandobjekt mit einem Bauzaun abgesperrt und eine Brandwache eingeteilt.

Die Brandursache war zum Zeitpunkt des Einsatzendes unbekannt.

Eingesetzte Kräfte:

FF Köstendorf, FF Schleedorf, FF Seekirchen, FF Neumarkt, FF Straßwalchen, FF Eugendorf, BFK und AFK mit ca. 170 Einsatzkräften, Rote Kreuz und die Polizei.

Bildquelle: FF Köstendorf
Autor: BI Wallner Rupert (LAWZ-Sj)

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