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Zwei Personen bei Wohnhausbrand in Großarl gerettet

Montag Nachmittag rettete die Feuerwehr Großarl zwei Personen aus einem brennenden Wohnhaus. Das Feuer war im Heizraum im Kellergeschoß ausgebrochen, hatte sich über die Kellertreppe bis in das Erdgeschoß ausgebreitet und dort die beiden Personen eingeschlossen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Großarl löste aufgrund der Lage Alarmstufe 3 aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Großarl stand eine Person an einem eingeschlagenen Fenster im Erdgeschoß, aus dem massiv Rauch quoll. Beim Versuch diese Person über das Fenster aus dem Haus zu retten, machte sie die Einsatzkräfte auf eine weitere, nicht gehfähige Person in der Wohnung aufmerksam. Der Einsatzleiter ließ daher sofort auf Alarmstufe 3 erhöhen, wodurch auch die Feuerwehren Hüttschlag und St. Johann sowie das Einsatzleitfahrzeug Pongau alarmiert wurden.

Atemschutztrupps der Feuerwehr Großarl konnten beide Personen aus der völlig verrauchten Wohnung retten. Beide wurden leicht verletzt an das Rote Kreuz übergeben, vom Notarzt versorgt und ins Krankenhaus eingeliefert.
Parallel dazu wurden ein Außenangriff und ein Innenangriff gestartet. Der Brand konnte so rasch unter Kontrolle gebracht werden. Während der Löscharbeiten barsten jedoch Batterien und Lackdosen durch die Hitzeeinwirkung. Weiters wurden fünf Sauerstoffflaschen der nicht gehfähigen Person von den Atemschutztrupps aus dem brennenden Objekt geborgen.

Auch das erste und das zweite Obergeschoß, in denen sich Ferienwohnungen befinden, wurden zweimal von Atemschutztrupps abgesucht, um ausschließen zu können, dass sich Personen in den Wohnungen befinden.

Der anwesende Notarzthubschrauber wurde in der Zwischenzeit zu einem medizinischen Notfall im Ortszentrum abberufen. Die Feuerwehr St. Johann rückte dafür von der Einsatzstelle ab und leuchtete den Landeplatz aus.

Die Wasserversorgung wurde von einem Hydranten und eine Saugstelle an der Großarler Ache sichergestellt, die direkt am Einsatzobjekt vorbeifließt.

Im Einsatz standen die Feuerwehr mit 103 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen, das Rote Kreuz mit 13 Einsatzkräften, fünf Fahrzeugen sowie dem Notarzthubschrauber und die Polizei mit drei Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.

Bildquelle: FF Großarl
Autor: VI Hafner (LAWZ-Sj)

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