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Pinzgauer Bezirksfeuerwehrtag in Niedernsill

Am vergangenen Freitag wurde im Kehlbachwirt in Niedernsill der Bezirksfeuerwehrtag Pinzgau abgehalten. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Franz Fritzenwanger berichtete im Beisein der Kommandanten der 29 Feuerwehren des Pinzgau sowie zahlreicher Vertreter der verschiedenen Einsatzorganisationen und der Politik über die Leistung der Feuerwehren der vergangenen zwei Jahre. Im Jahr 2018 leisteten 3.254 Feuerwehrmitglieder, davon 2.313 im aktiven Einsatzdienst, 233.629 ehrenamtliche Stunden um die Sicherheit der knapp 87.000 Einwohner und 2,56 Millionen Gäste in ihrer Freizeit zu gewährleisten. 33.618 Stunden wurden für die Bewältigung von 2.310 Einsätzen aufgewendet. Weiters investierte man 63.025 Stunden in die Ausbildung, 107.222 Stunden für die Organisation und Verwaltung und 27.764 Stunden für die Nachwuchsförderung im Rahmen der Ausbildung der Feuerwehrjugend.

Besonders erwähnenswert unter den 180 Bränden war der Großbrand eines Wohnhauses in St. Martin am 02. Juli 2018. Hierbei wurden die Häuser von zwei Familien ein Raub der Flammen. Bezirksfeuerwehrkommandant Fritzenwanger bedankte sich bei allen Kameraden für die ehrenamtliche Tätigkeit. Einen gemeinsamen Konsens fand Fritzenwanger auch mit den Vertretern der Politik, Abg.z.NR Frau Prof. MMMag. Gertrud Salzmann, Abg.z.NR Herr Walter Bacher und Landtagsabgeordnete Herr Michael Obermoser, Frau Barbara Thöni,Frau Karin Berger und Hannes Schernthaner über den Fakt, dass die ehrenamtliche Tätigkeit nicht als selbstverständlich angesehen werden darf. Der scheidende Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter schlug in dieselbe Kerbe, als er Unverständnis gegenüber der Ablehnung der Bundesregierung über seine Forderung der Lohnübernahme während des Einsatzes der Florianijünger zeigte.

In einem informativen Vortrag zeigte der Abteilungskommandant des Roten Kreuzes, Anton Voithofer jun., welche Schnittstellen zwischen den zwei täglich zusammenarbeitenden Einsatzorganisationen gibt und wie die Zusammenarbeit im Einsatz optimiert werden kann. Mitglieder der Vetreter des Roten Kreuzes, der Bergrettung, der Wasserrettung, der Polizei und der Straßenverwaltung wurden als Dank für die hervorragende Zusammenarbeit mit Auszeichnungen geehrt. Dem Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Franz Fritzenwanger wurde vom Bezirksverwalter des Bezirksfeuerwehrverbandes Kitzbühl, Andreas Schroll, die „Medaille für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen“ in der Stufe Silber verliehen.

Der Abend klang in gemütlichen Ambiente und einer Bildershow der Einsätze der vergangenen Jahre aus.

Bericht und Bilder: OBR Franz Fritzenwanger

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